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Hüttenökologie

Die wichtigsten Gesteine rund um unsere Hütten
  
Diorit 
 

 

Haupterkennungsmerkmale:

Fein- bis mittelkörnig, oft dunkel gesprenkelt

Farbe: Hellgrau bis fast schwarz, zum Teil auch grün- oder blauschwarz

Zusammensetzung: Feldspat (weiss), Hornblende (schwarz), Glimmer (schwarz) und Quarz (grau)

Ähnlichkeiten: Gneis und Granit haben Ähnlichkeiten mit dem Diorit. Sie enthalten aber mehr Quarz als der Diorit.



Wie der Granit gehört Diorit auch zu den magmatischen Tiefengesteinen mit kristalliner Struktur. Diorit wird manchmal auch als dunklen Granit bezeichnet, obwohl sich die beiden Gesteine in der Zusammensetzung unterscheiden. Diorit wurde schon im Altertum wegen seiner mechanischen Fähigkeiten sehr geschätzt. Aus ihm wurden Treppen und Säulen für Tempel gefertigt. Zudem wurde er seiner hohen Härte wegen zur Bearbeitung von Granit verwendet. Seiner Witterungsbeständigkeit wegen, wird Diorit heute für Schotter und Pflastersteine verwendet. 

 

Granit  

 

Haupterkennungsmerkmale:

Meist mittel- bis grobkörnig, selten fein

Oft grössere Feldspatkristalle (hell)

Farbe: Erscheint meist hell mit dunklen Einschlüssen

Zusammensetzung:

Feldspat (transparent/weiss), Quarz (weiss/grau) und Glimmer (schwarz)

Ähnlichkeiten: Diorit und Gneis

Granit ist eines der häufigsten Gesteine auf den Kontinenten. Beim Granit ist im Gegensatz zum Gneis keine eindeutige Richtung zu erkennen. Die Mineralien scheinen wild zusammengewürfelt. Er enthält 80 – 95% helle Mineralien, wovon 20-60% Quarze sind. Der Rest sind Feldspäte, welche auch für die Färbung verantwortlich sind. Sie können von rot über orange, braun bis gelbgrau variieren. Der Granit kommt meistens in grösseren Massen vor und ist kristallin. Er gehört zu den magmatischen Tiefengesteinen den sogenannten Plutoniten.
 

Gneis

 
 

Haupterkennungsmerkmale: Mittel- bis grobkörnig. Eine mehr oder weniger starke Schichtung ist erkennbar (manchmal nur schwach zu sehen), selten Streifen oder Augen.

Farbe: Weisslich bis dunkelgrau, selten rötlich, bräunlich oder grünlich.

Zusammensetzung: Hauptanteil sind Feldspäte, Quarz und Glimmer. Zusätzlich können auch andere Mineralien vorkommen.



Ähnlichkeiten: Granit 

 

Gneise entstehen durch die Umwandlung (Metamorphose) von Gesteinen. Sie werden in zwei Hauptgruppen eingeteilt. 

Orthogneise entstehen durch die Metamorphose von Magmatiten, häufig aus Granit. Daher ist die Zusammensetzung auch sehr ähnlich wie die von Granit. Ihr Aussehen ist massig bis schieferig. Häufig enthalten sie grosse Kalifeldspataugen.

Paragneise entstehen durch die Umwandlung von Sedimentgesteinen wie z.B. Konglomerate, Sandsteine und Ton.