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Schutzzonen

Wildruhezonen

Die rechtsverbindlichen Schutzzonen für Wildtiere (Wildruhezonen) sind Gebiete, in denen die Bedürfnisse von wildlebenden Säugetieren und Vögeln Vorrang haben. Sie werden durch den Bund zusammen mit den Kantonen erarbeitet und festgelegt. In den Wildruhezonen gelten während definierter Jahreszeiten (in Einzelfällen auch während des ganzen Jahres) eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten für Outdooraktivitäten.

 

Es wird zwischen rechtsverbindlichen und empfohlenen Wildruhezonen unterschieden. Übertretungen in rechtsverbindlichen Wildruhezonen (Abb. 1) werden mit hohen Geldstrafen gebüsst, empfohlene Wildruhezonen sind mit einer Zusatztafel der Kampagne «Respektiere Deine Grenzen» gekennzeichnet.

 

Abb. 1: Beispiel einer Wildruhezone-Tafel

 

Wildschutzgebiete / Pflanzenschutzgebiete

In Wild- und Pflanzenschutzgebieten werden ausgewählte Arten in ihrem Lebensraum gesetzlich geschützt. Im Falle der Wildschutzgebiete für Säugetiere und Vögel sind aufgrund des Art. 11 des Jagdgesetztes Gebiete ausgeschieden, in denen die Freizeitnutzung sowie die Jagd eingeschränkt sind. Für die Durchführung von sportlichen Anlässen ist eine kantonale Bewilligung notwendig. Für Wintersportler gelten hier die gleichen Zutrittsbeschränkungen wie in Wildruhezonen. Im Wesentlichen gilt hier das Wege- und Routengebot.

Weitere Schutzgebiete

Neben den oben genannten Schutzzonen gibt es weitere Schutzgebiete, für die meist entweder ein absolutes Betretverbot besteht (z.B. Naturschutzgebiete), oder die Einschränkungen für die Nutzung in einer Charta definiert sind (z.B. Pärke). Die jeweiligen Informationen müssen individuell eingeholt werden.

Die aktuellen Zonen sind online abrufbar: http://map.wildruhezonen.admin.ch oder www.wildruhezonen.ch/wr400.php – In der interaktiven Karte sind die erlaubten Wege und Routen eingezeichnet. Zusätzlich lässt sich auch die Hangneigung darstellen.

Aktuelle Anlässe